Vor kurzem haben wir ja bereits über Designer Gareth Pugh berichtet. Gestern hatte der Herr nun seine Show in Paris. Wenn man Show dazu sagen darf: in einem abgedunkelten Saal neben einer Eishalle wurde dem geladenen Publikum auf großer Leinwand Pughs Sommerkollektion 2011 von Model Kirsten McMenamy vorgeführt. Er verzichtete also komplett auf die Laufstegshow und verwunderte damit sicherlich den ein oder anderen Besucher, auch wenn Videoelemente nicht ungewöhnlich für Pughs Shows sind. Der Film wurde unter der Regie von Ruth Hogben gedreht und ist großartig geworden. Man kann die Modelle wunderschön erkennen, Miss McMenamy bewegt sich toll zum Sound – insgesamt ein gelungenes Zusammenapiel. Im Anschluss an Pughs „Präsentation“ (ich hoffe der Ausdruck wird Film/Mode/Show gerecht) fragt Suzy Menkes in ihrem Artikel ob Schauen denn überhaupt noch von Nöten sind. Meiner Meinung nach ja, denn auf die klassiche – muss man ja mittlerweile schon fast sagen – Laufstegshow will ich einfach nicht verzichten.

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Den Auftakt meiner persönlichen Paris Fashion Week SS 2011 machte heute die japanische Designerin Limi Feu. Im Showroom von Yohji Yamamoto präsentierte sie ihre neue Kollektion und schuf mit klassischer Klaviermusik eine eher ruhige, aber sehr stilvolle Stimmung.

Das von ihr bekannte Farbkonzept aus Schwarz und Weiß behielt sie auch diesmal strikt bei und setzte bei fast jedem einzelnen Kleidungsstück auf Raffungen – mal quer, mal längs, mal diagonal. Bei den Schnitten dominierten besonders bodenlange Kleider sowie schlichte Hosen und Sakkos bei den Männern. Meine Favoriten: Ein tief ausgeschnittenes schwarzes Kleid mit Raffung zur Brust hin, das schwarze Korsagenoberteil und eine Kurzjacke, die das einzige graue (!) Kleidungsstück auf dem Laufstag war. Weiterlesen »

Vor kurzem sah sie noch so aus:

Jetzt hat sich Frau Kershaw dazu entschieden ihr Erscheinungsbild (drastisch) zu ändern. Mit neuer Haarfarbe und passendem neuen Look wurde sie vom norwegischen Model und zugleich Bloggerin Hanneli Mustaparta abgelichtet. Nach einer kurzen Schrecksekunde, in der ich verzweifelt versuchte den abgebildeteten Namen mit der abgebildeten Person in Verbindung zu bringen, bin ich jetzt ganz begeistert von „Abbey-in-Blond“.

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