Neulich stellte ich über Instagram die Frage – wer hat mehr Macht darin, die Modebranche nachhaltiger zu machen – der Konsument (wir, also die Nachfrage), oder der Produzent (die Brands, also das Angebot)? Die Mehrheit der Stimmen ging an „Der Konsument“. Wenn wir einfach alle fleißig Veja-Sneaker und vegane Stan Smiths bevorzugen oder bei H&M zu dem conscious T-Shirt greifen, dann wird das schon mit dem Planeten. So einfach könnte es sein. Ist es aber nicht.

Bevor wir hierzu kommen, noch ein kurzer, kleiner, gentle reminder, warum wir überhaupt über dieses Thema sprechen. Es gibt viele Quellen besorgniserregender Statistiken über den Müllberg und die nicht-fairen Arbeitsbedingungen, die die Modebranche verursacht. Stella McCartney, eine Vorreitern in Sachen nachhaltiger Luxus Mode, spricht davon, dass nur 1% der weltweit hergestellten Kleidung wieder recycelt wird. Die Herstellung von Kleidung soll 1,2 Milliarden Tonnen CO2 jährlich ausstoßen und für 20% der gesamten Weltwasserverschmutzung verantwortlich sein. Die Branche „sauber“ zu bekommen, ist also kein kleiner Job.

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