„Quintessence“ Blog von Condé Nast

Den Blog Quintessence kann man bereits seit einigen Wochen verfolgen. Dahinter verbirgt sich ein neues Magazin des Condé Nast Verlags in Deutschland. Es ist ein Gemeinschaftsprojekt der fünf Chefredakteure des Hauses, denn die Autoren sind  Christiane Arp von Vogue, Sabine Hofman von Myself, Oliver Jahn von der AD, Andrea Ketterer von Glamour und José Redondo-Vega von GQ. Im gut gewählten Titel Quintessence verbindet der Verlag Mehreres: zum einen sind es fünf Köpfe, die dahinter stehen und eine Essence ihres jeweiligen Blattes mit einbringen. Zum anderen stärkt Condé Nast damit in einem eigenen Projekt die Ideen, Visionen und Stärken des Hauses.

Bevor am 13. November das erste Printheft von Quintessence als Beilage zu den fünf Magazinen erscheint, gibt der begleitenden Blog bereits einen Einblick in das, was uns hinter den Kulissen erwartet: Es werden „Freunde des Hauses“ vorgestellt, wie Designer Michael Sontag und in “People@CondéNast” legendäre Persönlichkeiten des Hauses, wie der Vogue-Kulturredakteur Bernd Skupin oder Edna Woolman Chase, Chefredakteurin der amerikanische Vogue von 1914 bis 1951. In der Rubrik „I Like“ stellen die Chefredakteure Lieblingsstücke aus dem eigenen Büro vor, wie ein Porträt von Yves Saint Laurent  an der Pinnwand von Andrea Ketterer oder die Kecks mit Vogue-Covern auf dem Schreibtisch von Christiane Arp.

Das Projekt sehr gut zusammengefasst hat José Redondo-Vega von der GQ: “In Quintessence zeigt sich, dass uns alle, so unterschiedlich die Themen und Konzepte unserer Marken auch sind, ein gemeinsames Qualitätsverständnis eint.“ Wir sind gespannt!

Bild via quintessence.condenast.de

Beim Wochenendbesuch der Galeriekette Lumas wurde mein Blick auf zwei ausdrucksstarke Werke gelenkt, die mich sehr an Skizzen für Modeentwürfe erinnerten und mit Blau und Rot kräftig koloriert wurden. Kein Wunder, denn der Künstler, der dahinter steckt, ist kein Anderer als Wolfgang Joop himself.

black beauty red dress

black men'S fashion

Schon immer schätzte ich sein vielseitiges Interesse für Kunst jeglicher Art. Zum Einen natürlich die Mode. Aber nicht nur die Kleidung, die er selbst für Joop! oder Wunderkind entworfen hat, sondern auch Kreationen von anderen Designern aus vergangener Zeit, die er auswählt um sie neben seinen Sachen bei Wunderkind Vintage zum Verkauf zu stellen. Sein Gespür und detailliertes Interesse für Inneneinrichtung und Architektur war in einem ausführlichen Portrait im Architekturmagazin AD zu sehen und so musste es einen ja eigentlich nicht wundern, dass auch er unter die Maler gehen würde. Besonders sympathisch finde ich jedoch, dass er sich genau Lumas als Vertrieb herausgesucht hat. Die Galerie spricht Kunstinteressierte an, die sich an Abzügen von modernen Fotographien oder eben Bildern erfreuen, dabei aber nicht ein Vermögen ausgeben wollen/können. Joops Bilder sind zum Beispiel schon ab 350,- Euro erhältlich, eine Auswahl seiner Werke findet ihr weiter unten. Weiterlesen »