Iris van Herpen

Parallel zur Berlin Fashion Week liefen in Paris die Couture Entwürfe von Givenchy, Chanel und Co. über den Laufsteg. Wie viel sich dort getraut wird und was für sagenumwobene, an die Körper geschneiderte Kreationen man zu sehen bekommt, lässt unsere tragbaren Modelle allein vom Faszinations-Faktor her etwas mau aussehen. Und so überraschte am dritten Tag der Schauwoche die holländische Designerin Iris van Herpen mit ihren acht Kleidern, nein – besser gesagt, acht Kleiderkunstwerken, die sie zusammen mit Mercedes-Benz und dem deutschen Elle Magazin präsentieren konnte. Weiterlesen »

MBFW Berlin SS 2012

Die erste Liste der offiziellen Designer für die Berlin Fashion Week SS 2012 ist draußen und wir können uns auf viele alte und einige neue Labels freuen. Wieder mit dabei sind A.F.Vandervorst, Allude, Anja Gockel, Blacky Dress, C’est Tout, Dawid Tomaszewski, Designer for Tomorrow, Escada Sport, Dimitri, Eva & Bernard, Frida Weyer, G-Star, GreenShowroom, Hugo Boss, Kilian Kerner, Laurèl, Lala Berlin, Lena Hoschek, Irene Luft, Mongrels in Common, Marcel Ostertag, Michael Sontag, Michalsky, Rena Lange, Perret Schaad, Schumacher, Vladimir Karaleev und Stephan Pelger. Weiterlesen »

Gucci Für Alle

Letzten Sommer schmückte ein ganz bestimmtes Miu Miu-Kleid das Cover von drei Hochglanzmagazinen in einem Monat (hier und hier). Dieses vermeintlich hohe Aufkommen ein und desselben Kleidungsstückes wurde in den vergangenen Wochen durch die Spring Collections von Prada und Dolce & Gabbana übertroffen, die 2011 alle großen Titelblätter einnehmen. So dachte man zumindest, aber wir haben ja gelernt das Zahlen nicht lügen: Aktueller Stand im Krieg der Cover: Prada, 48; D&G, 42 und Gucci an der Spitze mit 50 – aber noch ist nichts entschieden und wir sind gespannt auf das Eintreffen der Herbstkollektionen.

Hier nur einige Beispiele aus einer schier nicht enden wollenden Liste: Katy Perry für die US Elle (März), January Jones auf dem April-Cover der Marie Claire UK, Vogue Paris zeigte im Februar Lara Stone – selbstredend alle in Gucci.

Weiterlesen »

Wir haben es ja bereits hier vermutet: es liegt eine Knappheit an Cover-tauglichen Kleiden vor! Aber ist das denn tatsächlich möglich, wo doch täglich neue wunderschöne Modelle das Licht der Welt erblicken?! Nun ja, offensichtlich schon, denn sonst würde nicht immer und immer wieder ein und dasselbe – zugegeben tolle – Miu Miu Kleid abgebildet werden. Irgendwann reicht es dann aber auch mal…

Anne Hathaway for Vogue (November)

Weiterlesen »

„Ich versuche die Dinge ein wenig interessanter zu machen. Ich will ein wenig Freude injizieren. Ich mache meine Fashionshow nur der Show wegen, nicht des Geldes wegen, denn in der Mode geht es nicht immer nur um Geld machen.“

Gareth Pugh wurde 1981 in Sunderland, England geboren und begann bereits im zarten Alter von 14 Jahren als Kostümdesigner am English National Theater zu arbeiten. Daraufhin studierte er am City of Sunderland College, beendete sein Studium allerdings 2003 an der Central Saint Martins School. In seiner Abschlusskollektion zeigte er aufblasbare Kleider, die schon bald darauf zu seinem Markenzeichen werden sollten. 2006 gründete Gareth Pugh sein gleichnamiges Label und hatte noch im selben Jahr seine erste Show auf der London Fashion Week.

Weiterlesen »

„September Is The January In Fashion.“*

Das die Cover der September-Ausgaben (Modemagazine betreffend) von enormer, wenn nicht sogar universeller Bedeutung sind wissen wir nicht erst seit dem Film The September Issue. Voll bepackt mit den neuesten Trends (und eben soviel Werbung) kommt hier eine kleine Auswahl besonders gelungener und eher unspektakulärer Exemplare.

Dazed hat Jung-Schauspielerin Dakota Fanning – fotografiert von Mark Segal – aufs Cover gebracht. Eins meiner Lieblinge der unten aufgeführten Auswahl, da Dakota nicht direkt in die Kamera blickt und einen doch irgendwie einfängt. Außerdem wurde auf zu viel „Cover-Action“, soll heißen zu sexy, zu viel von allem, verzichtet.

Im Gegensatz dazu steht die deutsche Vogue mit Constance Jablonksi und ihrem an die 80er angelehnten Cover. Das etwas kitschige und zugleich lustige Bild bezieht sich direkt auf die Aussage/Aufforderung in der Headline: Let´s shop!

Emily Blunt (ELLE UK) und Lady Gaga (Vanity Fair) zeigen durch die Aufnahmen ihre Vielseitigkeit. Kein anderes mir bekanntes Bild zeigt Lady Gaga so sanft und doch so „Gaga“ – durch Haare, Nackheit und Make-Up büßt sie nichts von ihrem Image ein. Ms Blunt zeigt sich allerdings erstmals leicht schmollend in sexy Spitze und zieht damit Aufmerksamkeit auf die ELLE UK-Ausgabe und sich selbst.

Die schwedische ELLE hat die Cover-in-Cover-Idee mit Model Frida Gustavsson auf lustige Art und Weise umgesetzt, da Frida in einer Collage des regulären September Covers der ELLE herumspielt – also ihr eigenes Cover zerschnippelt.

Das Titelbild der amerikanischen Vogue hingegen glänzt durch ein über die Maßen fades und einfallsloses Cover. Dabei hätte es aufgrund der Tatsache, dass Halle Berry als erste schwarze Frau seit 1989 das Cover schmückt durchaus Potenzial genug für eine Kult-Aufnahme gegeben…

Bilder: www.fashionista.com

*Zitat aus The September Issue

Die Kategorie STREET CHIC zählt zu meinen Lieblingen der Online-Präsenz des amerikanischen ELLE Magazins. Heute geht es um Summer´s Hottest Accessories und dementsprechend wird uns vom Catwalk der Strasse das Neuste in Sachen Schuhe, Taschen (wunderschöne smaragdfarbene Marc Jacobs-Tasche) und Schmuck gezeigt. Hier eine Auswahl:

Bilder: www.elle.com