Im Interview: Designerin Ilaria Venturini Fendi

Aus Italien kommen die großen, traditionsreiches Familienunternehmen der Mode: Ferragamo, Prada, Missoni oder Fendi. Wie der Name schon anklingen lässt, ist Designerin Ilaria Venturini Fendi ein Teil der Fendi-Dynastie. ihre Großeltern Edoardo Fendi und Adele Casagrande gründeten 1925 das Traditionshaus. Bis 2004 war sie dort als Accessories Creative Director der Fendissime Young Line und als Schuhdesignerin von Fendi tätig, bis sie sich entschied einen ganz eigenen Weg einzuschlagen.

Der Mode ist sie dabei treu geblieben, doch setzt die nun in ihrem eigenen Label Carmina Campus um und bringt dort in Handtaschen, Accessories und Möbeln italienisches Kunsthandwerk mit Nachhaltigkeit zusammen. Im Rahmen der Berlin Fashion Week launchte die Designerin ihre Kollektion im The Corner Shop Berlin und erzählt uns im Interview, wie sie zur Idee von Carmina Campus kam.

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Mädels, macht euch fürs Wochenende bereit. Denn ab Freitag ist drei volle Tage lang der Designer Sale in der Station Berlin angesagt.

Neben kleineren Lieblingen wie A.D.Deertz, Penkov, Henrik Vibskov oder Esther Perbandt, bietet das Shoppingerlebnis auch Kollektionsteile von großen Namen wie Fendi, Woolrich, See by Chloé, Replay, Tara Jarmon, Versace, Valentino oder Y3. Nix wie hin da!

Designer Sale

ARTE Fashion Week

Seit einigen Tagen könnt ihr ja bereits beim Fotowettbewerb Fashion and the City der ARTE Fashion Week abstimmen. Ab kommenden Montag, den 28.Februar findet nun wie angekündigt eine Woche lang die Welt der Mode einen Platz im Arte Fernsehprogramm. Neben dem Spielfilm „Marie Antoinette“ von Sophia Coppola oder der großartigen Dokumentation über Yves Saint Laurent, kriegt ihr einen Eindruck, was in den letzten 48 Stunden vor der Runwayshow von sechs großen Designern passiert. Was liebt Donatella Versace an der Mode, sind die Modelle von Fendi so geworden, wie Karl Lagerfeld sie haben wollte und wie viele Kleider der Haute Couture Kollektion von Jean Paul Gaultier sind schon fertig?

Holt euer Französischvokabular raus und lasst euch von Karl Lagerfeld sieben Tage lang einen Blick hinter die Kulissen geben. Das ganze Programm ab Montag findet ihr hier!

Vor einigen Tagen erkundete ich im kleinen Örtchen St.Gallen den dort ansässigen Secondhandladen Erika Bruderer. Wer jetzt denkt, ein Städtchen mit  nur 72.000 Seelen hat im Vintagebereich nix zu bieten, irrt. Gut, das liegt wahrscheinlich auch daran, dass man das Geld in der Schweiz insgesamt ein bisschen mehr spürt, wie schon auf dem Flohmarkt in Zürich. Zurück zum Laden: Auf zwei vollgepackten Etagen bietet Frau Bruderer wirklich alles was das Frauenherz begehrt. Taschen von Fendi, Burberrytrenches, MiuMiu Schuhe, YSL Blusen, wirklich ausschließlich die größten Designer haben hier ihre bereits getragenen Stücke hängen. Verliebt habe ich mich in ein bezauberndes, dunkelblaues Sommerkleid von Chloé. Der klare, gerade Schnitt wird durch die Applikationen aus Spitze an den Ärmeln und dem Ausschnitt aufgebrochen. Schlicht, aber doch verspielt.

Falls es euch also mal ins kleinen St.Gallen verschlagen sollte, lohnt sich ein Vorbeischauen auf jeden Fall. Und bitte nicht von der, sagen wir, etwas simpleren Website des Ladens verschrecken lassen – was zählt sind ja die Inneren Werte (im Form von Kleidung vor Ort).