8 bits Fashionary

Einer meiner Lieblingsblogs ist Büro 24/7, auch wenn ich ihn nicht wirklich „lesen“ kann, da ich außer Nastrovje! kein einziges Wort Russisch verstehe. Aber wie ist es so schön in der Mode, die Bilder sprechen für sich und den ein oder anderen Designernamen erkennt man auch so. In 8 bits Fashionary präsentiert die russische Seite nun die Cyber-Version der Runwayoutfits von Alexander McQueen, Balmain, Gucci, Jil Sander & Co. Es ist schon faszinieren, wie der Look eines Labels auch in groben Pixeln, umrissenen Formen und bestimmten Farben zur Geltung kommt. Besonders gelungen vorallem bei den voluminösen Formen von Viktor & Rolf, dem schwarz-weiß Motiv bei Gareth Pugh und die bekannten gestreiften Prada-Kleider. Es lebe der Mode-Nerd! Weiterlesen »

Gareth Pugh hat gemeinsam mit Filmemacherin Ruth Hogben und Model Natasa Vojnovic einen kleinen Film für die gerade stattfindende Männermode-Messe Pitti Immagine Uomo in Florenz produziert. Der Clip – welcher an die Decke der Kirche von Orsanmichele aus dem 14. Jh projiziert wurde – stellt zugleich sein Debüt in der italienischen Mode dar und wurde von der Stadt Florenz und religiöser Ikonographie inspiriert.

Hier gehts zum kompletten Video.

Gareth Pugh

Screenshot: showstudio.com

Ja, gleiche Vogue, gleicher Anlass – andere Person: Anna dello Russo wurde selbstverständlich auch zum Maskenball der französichen Vogue von Carine Roitfeld eingeladen. Kurzerhand lud sie Fotograf Tommy Ton in ihre Suite im The Ritz Carlton ein, um einige Fotos zu machen während sie sich in Schale wirft. Mittlerweile dürfte ja ausreichend bekannt sein, dass Ms dello Russo jede sich bietende Gelegenheit nutzt um – fashion-technisch – reinzuhauen. Die Einladung zu einem (VOGUE-)Maskenball bietet einem natürlich diverse Möglichkeiten, aber Anna wäre nicht Anna wenn sie irgendetwas vorhersagbares ausgewählt hätte. Von Peter Dundas ließ sie sich ein Pucci-Kleid (Kleid ist hier fast schon untertrieben) anfertigen. Dazu kamen eine weiße Perücke, eine weiße Spitzenmaske und gekrönt wurde das Ganze mit einer federbesetzten Kopfbedeckung von Gareth Pugh. Tommy Ton verriet sie ihre Inspiration für diesen Look: Lady Gaga. Das tolle an Anna: Mode macht ihr unendlichen Spaß und dass zeigt sie, oft und gerne! Wie ich finde hat sie sowohl Anlass als auch Gastgeber mit ihrem Outfit alle Ehre gemacht und den tollsten Look des Abends (von den Fotos die ich gesehen habe) präsentiert.

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Vor kurzem haben wir ja bereits über Designer Gareth Pugh berichtet. Gestern hatte der Herr nun seine Show in Paris. Wenn man Show dazu sagen darf: in einem abgedunkelten Saal neben einer Eishalle wurde dem geladenen Publikum auf großer Leinwand Pughs Sommerkollektion 2011 von Model Kirsten McMenamy vorgeführt. Er verzichtete also komplett auf die Laufstegshow und verwunderte damit sicherlich den ein oder anderen Besucher, auch wenn Videoelemente nicht ungewöhnlich für Pughs Shows sind. Der Film wurde unter der Regie von Ruth Hogben gedreht und ist großartig geworden. Man kann die Modelle wunderschön erkennen, Miss McMenamy bewegt sich toll zum Sound – insgesamt ein gelungenes Zusammenapiel. Im Anschluss an Pughs „Präsentation“ (ich hoffe der Ausdruck wird Film/Mode/Show gerecht) fragt Suzy Menkes in ihrem Artikel ob Schauen denn überhaupt noch von Nöten sind. Meiner Meinung nach ja, denn auf die klassiche – muss man ja mittlerweile schon fast sagen – Laufstegshow will ich einfach nicht verzichten.

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„Ich versuche die Dinge ein wenig interessanter zu machen. Ich will ein wenig Freude injizieren. Ich mache meine Fashionshow nur der Show wegen, nicht des Geldes wegen, denn in der Mode geht es nicht immer nur um Geld machen.“

Gareth Pugh wurde 1981 in Sunderland, England geboren und begann bereits im zarten Alter von 14 Jahren als Kostümdesigner am English National Theater zu arbeiten. Daraufhin studierte er am City of Sunderland College, beendete sein Studium allerdings 2003 an der Central Saint Martins School. In seiner Abschlusskollektion zeigte er aufblasbare Kleider, die schon bald darauf zu seinem Markenzeichen werden sollten. 2006 gründete Gareth Pugh sein gleichnamiges Label und hatte noch im selben Jahr seine erste Show auf der London Fashion Week.

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