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Unser Verhältnis zum Medium Fotografie wurde in den letzten zwei Jahrzehnten durch Digitalkameras und Smartphones stark verändert. Während wir früher 36 Bilder pro Film schießen konnten, sind es heute auch schnell 36 Klicks für ein Motiv. Doch die Vielfalt und Tiefe der Fotografie, mehr als nur ein Abbild zu sein, sondern Momente einzufangen, spontan oder inszeniert, faszinieren mich und meine Co-Autorin Tana-Maria schon immer. Daher sind Ausstellungen von und Gespräche mit Fotografen hier bei The Random Noise ein fester Bestandteil geworden.

Wir interviewten bereits den französischen Fotografen Thomas Boivin, der Tana-Maria mit seinen Porträts aus dem Pariser Viertel Belleville berührte. Oder auch eine Ikone der Fotografie, Albert Watson, der seit den 1970er von Alfred Hitchcock über die junge Kate Moss bis hin zu Jay-Z alle vor der Kamera hatte.

Heute nun stellen wir euch Pamela Ross vor, eine Fotografin aus Hamburg, deren Werke ich über meine Arbeit mit Olympus entdeckte. Denn Olympus fördert im Programm der sogenannten „Visionaries“ Fotografen, die auf Grund ihres besonderen Blickwinkels und – wie der Name sagt – ihrer Vision hervorstechen. Ihnen gibt Olympus die Möglichkeit, sich in Ausstellungen zu präsentieren und an Projekten wie dem Olympus Perspective Playground mitzuwirken.

Die Arbeiten von Pamela Ross beeindrucken mich, da sie ganz ungestellte und intensive, einzigartige Momente festhält – aus dem Straßenleben, auf Reisen, an besonderen architektonischen Orten. Pamela studierte Kommunikationsdesign und hatte mit Olympus bereits Ausstellungen in ihrer Heimat Hamburg und in Zingst und Oberstdorf. Im Interview verrät sie nun, wie sie zur Fotografie gekommen ist, erzählt von den spannendsten Reisen und gibt auch Tipps, wie man unterwegs und ohne viel Equipment einzigartige Fotos schießen kann. Weiterlesen »

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Kera Till. Ihre Illustrationen kennt man von Tokio bis München. Ob Biotherm, Hermès oder die Vogue – Kera’s Zeichnungen zieren Werbekampagnen, Schaufenster und Magazinseiten. Ganz bodenständig lebt und arbeitet die Kreative in ihrer Geburtsstadt München. Sie empfängt uns in ihrem Atelier in Haidhausen, einen Katzensprung vom Käfer-Stammhaus entfernt, in welchem wir uns zum Kaffee am Freitagnachmittag treffen um uns über Arbeit, Instagram und  Fashion-Trends zu unterhalten. Weiterlesen »

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Zum Wochenende stellen wir Euch einen Fotografen vor, der mir vor einigen Jahren auffiel, durch seine auf leise Art gefühlvollen Momentaufnahmen des Lebens. Zwischen Alltag und besonderer Begegnung schwanken nicht nur sein Porträts aus dem Pariser Viertel Belleville, sondern ebenso A short Story, das Buch über eine kurze, schicksalhafte Liebesbeziehung, cineastisch erzählt. (Erschienen in limitierter Auflage, erhältlich signiert und nummeriert bei Walther König).

Thomas Boivin. Eine Einführung und ein Gespräch. Weiterlesen »

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Nach seinem Studium am renommierten Institut Français de la Mode, arbeitete Guillaume Henry im Designteam von Riccardo Tisci für Givenchy. Nach einem kurzen Intermezzo bei Paula Ka, übernahm er 2009 den Posten des Creative Director bei Carven und war für den Relaunch der Ready-to-Wear Linie verantwortlich. Er war es, der mit seinen Designs Carven zu einem der Labels des modernen French Looks machte.

Seit 2015 ist er für die kreative Leitung von Nina Ricci verantwortlich und zeigt mit der aktuelle Kollektion “La Femme Amoureuse” erstmals eine Ausstellung bei Andreas Murkudis. The Random Noise traf ihn zum Interview, um über seine Vision für Nina Ricci und die Erwartungshaltung an einen neuen Designer in einem bekannten französischen Modehaus zu sprechen. Weiterlesen »

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Cleanes Design, skandinavische Eleganz, angenehme Schlichtheit – für all das steht Dänemark. Und auch das Label Skagen. Namensgeber der Marke ist die nördlichste Stadt des Landes, die vor über 26 Jahren als Inspiration für die ersten Uhren diente. Mittlerweile hat das Label sein Repertoire um Schmuck, Taschen und Accessoires erweitert.

Seit letztem Jahr ist Mariza Scotch als Chefdesignerin für die Kreationen verantwortlich. Sie hat ihre Job bei Tod’s und Italien hinter sich gelassen, um im nördlichen Dänemark neue Materialien wie Gold, Seeglas und Steine in die Kollektionen mit aufzunehmen. Im Interview verrät sie uns nun, welche Künstler sie inspirieren, wie man eine Sitzordnung für eine Dinnerparty macht und wie sie die deutsche Kundin sieht. Weiterlesen »

Susanne Stemmer - Underwater II - "Blossom"

Nachdem wir Euch die “Blockbuster” unter den aktuellen Pariser Fashion-Ausstellungen vorgestellt haben, folgt heute einen ganz besonderen Tipp für Euch: Die Fotoausstellung ‘Underwater II’ von Susanne Stemmer in der Wide Painting Gallery.

In der Bilderserie ‘Underwaterworld’ geht es um die Befreiung unter Wasser, um Loslassen, um den Moment des Ablegens der Maske. Die Bilder erzählen von Sensibilität und Hingabe, möchten den Betrachter hierzu mitreißen.

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Im Interview: Designerin Ilaria Venturini Fendi

Aus Italien kommen die großen, traditionsreiches Familienunternehmen der Mode: Ferragamo, Prada, Missoni oder Fendi. Wie der Name schon anklingen lässt, ist Designerin Ilaria Venturini Fendi ein Teil der Fendi-Dynastie. ihre Großeltern Edoardo Fendi und Adele Casagrande gründeten 1925 das Traditionshaus. Bis 2004 war sie dort als Accessories Creative Director der Fendissime Young Line und als Schuhdesignerin von Fendi tätig, bis sie sich entschied einen ganz eigenen Weg einzuschlagen.

Der Mode ist sie dabei treu geblieben, doch setzt die nun in ihrem eigenen Label Carmina Campus um und bringt dort in Handtaschen, Accessories und Möbeln italienisches Kunsthandwerk mit Nachhaltigkeit zusammen. Im Rahmen der Berlin Fashion Week launchte die Designerin ihre Kollektion im The Corner Shop Berlin und erzählt uns im Interview, wie sie zur Idee von Carmina Campus kam.

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Im Interview: Soho House Gründer Nick Jones über die neuen Berliner Lofts

Ob für legere Meetings, einen Nachmittag mit Cocktail am Pool, eine Boxrunde im Fitnessstudio oder eine entspannte Maniküre im Cowshed Spa – das Soho House Berlin ist nicht nur für die bekannten Künstler zur Fashion Week oder Berlinale reserviert, sondern hat sich in der Stadt als ein beliebter und gemütlicher Ort des Zusammenkommens gemausert. Jetzt erweiterte das Soho die Räumlichkeiten um die sogenannten Lofts. Wie siese aussehen und was in Zukunft noch geplant ist, hat uns der sympathische Gründer Nick Jones verraten. Weiterlesen »

Im Interview: Designerin Marina Hörmanseder

Auf der Berlin Fashion Week wurde viel über den Weggang der großen Marken geredet – über Hugo Boss, Escada, René Lezard oder Strenesse. Doch dies macht Platz für die jungen Talente der deutschen Modebranche und legt den Fokus auf innovative, neue Labels. Neben den festen Vertreter wie Kaviar Gauche oder Lala Berlin, die bereits Kollektionsjubiläen feiern, fand man im diesjährigen Schauenplan vorallem neue Namen. So auch Marina Hörmanseder, eine Österreicherin, die an der Berliner Esmod sowie im Atelier von Alexander McQueen lernte und mich bereits mit dem Lookbook ihrer Abschlusskollektion begeisterte.

Auf dem Runway dann ihre neue Kollektion: Skulpturelle Lederaccessoires gepaart mit langen Mänteln, weichen Stoffhosen und feinen Bodys. Der Stylist von Lady Gaga saß in der ersten Reihe, Sängerin Eve trägt bereits ihre Korsetts. Doch die Mode der jungen Designerin sieht nicht nach einmaligem Promi-Hype aus, sondern ist ein solider und gelungener Mix aus extravaganten Show-Pieces und hochwertigen, tragbaren Stücken.

Direkt nach ihrem Laufstegdebut treffe ich Marina für ein Interview. Mit ihrem wunderbaren österreichischen Akzent erzählt sie von ungewöhnlichen Inspirationen, der Herausforderung ein Unternehmen zu führen und den Stil ihres jungen Labels. Weiterlesen »

Im Interview: Designerin Iris von Arnim

Als Designerin machte sich Iris von Arnim Anfang der 70er Jahre selbstständig und überzeugte ein internationales Publikum erst mit bunten Motivpullovern, später mit hochwertigen Kaschmir-Modellen. Zu Besuch in Hamburg vor zwei Wochen treffe ich auf eine elegante und Wortgewandte Frau, die immer noch genau weiß, was sie tut. Immerhin ist sie seit gut 35 Jahren nicht nur Saison für Saison kreativ, sondern stemmt ihr eigenes Unternehmen durch den Verkauf ihrer Kollektionen und ohne Investoren.

Unser Gespräch findet im ganz normalen Alltag der Designerin statt: ihr Sohn Valentin kommt herein und verkündet, dass Jil Sander ihr Label erneut verlasse hat. Wir holen Pullover aus den Archiven, um Vergleiche aufzustellen, und schlagen zum Schluss noch ein altes Fotoalben auf. Unsere Themen: der Zeitgeist von Kaschmir, der typische Stil des Hauses Von Arnim und die Herausforderungen für selbstständige Jungdesigner. Weiterlesen »