Tippi Hedren and Alfred Hitchcock, on the 101 Freeway in Los Angeles, California, 1962

Mit den zarten Bildern von Marilyn Monroe begann der Fotograf Lawrence Schiller vor über fünfzig Jahren seine Karriere, in der Ausstellung “A Splash of Marilyn” wurden diese letztes Jahr in Berlin vorgestellt. Ende April widmet sich nun erneut die Berliner Galerie Hiltawsky dem Fotografen in einer gleichnamigen Ausstellung.

Ob die klaren Porträts von Schauspielikonen wie Barbra Streisand, Paul Newman und Robert Redford, flüchtige Momente wie eine Kampfszene mit Muhammad Ali, ein Bild nach der Anklageerhebung gegen Lee Harvey Oswald wegen des Mordes an John F. Kennedy oder Impressionen von Shooting und Filmsets mit Alfred Hitchcock – die Bilder zeigen das vielfältige Repertoire eines Mannes, der durch verschiedensten Perspektiven die amerikanische Zeitgeschichte wiedergibt. Weiterlesen »

"A Splash of Marilyn" von Lawrence Schiller

Knallroter Mund, blondes Haar, weibliche Kurven: oben ist Marilyn Monroe so zu sehen, wie man sie heute in Erinnerung hat. Dieses und rund zwei dutzend weitere Bilder entstanden am Set ihres letzten Films „Something’s Got to Give“ im Jahre 1962, wenige Monate später verstarb sie. In der Komödie sollte sie mit Dean Martin ein Ehepaar spielen, ihr unregelmäßiges Erscheinen und Allüren machten aus den gedrehten Szenen jedoch nie einen vollständigen Film.

Und so bleiben von „Something’s Got to Give“ nur die Behind the Scenes-Fotografien von Lawrence Schiller, einem damals erst 25 jährigen Fotograf. Die Berliner Melilli Mancinetti Galerie zeigt aktuell diese letzten Aufnahmen in “A Splash of Marilyn“. In 30 Bilder wird eine Frau portraitiert, die sich mal nackt am Pool räkelt, mal fröhlich in die Kamera lacht und nur in unbeobachteten Momente ihre ernste Seite zum Vorschein kommt. Weiterlesen »