Am vergangenen Samstag fand die Wahl zur Miss U-Bahn im schönen Kreuzberg statt. Für mich eine Premiere was Miss-Wahlen angeht, die ich sonst nur von komischen und nicht weiter nennenswerten MTV-Formaten kannte. Trotz des klassichen Miss Wahlen-Aufbaus – Bikini-Präsentation, Talent-Part, Frage+Antwort-Teil und abschließend die Abendgarderobe – glänzte die Wahl zur Miss U-Bahn 2010 durch Unkonventionalität. Das Konzept der Show sah wie folgt aus: verschiedene Teams (je ein Designer und sein Model) traten für eine U-Bahn-Station an. Um die Krone kämpften demnach beispielsweise: Miss Alexanderplatz, Miss Schlesisches Tor, Miss Mehringdamm und Miss Potsdamer Platz. Die Idee der Organisatorin Mirabelle Jones, das junge Designer ihre Entwürfe im Rahmen eines solchen Events präsentieren können und entsprechend Presse bekommen finde ich toll. Die Planung ließ allerdings etwas zu wünschen übrig und erschwerte eine reibungslose Durchführung, was einerseits zu Kreuzberg passte und sicherlich auch ein wenig auf das unbeständige Wetter zu schieben war.

Miss U-Bahn 2010

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