Jason Wu

Noch bis vor kurzem konnten Taschen nicht groß genug sein, allzu oft überragten sie auch die Trägerin. Jetzt steht der Frühling – an manchen Tagen sogar der Sommer – vor der Tür und plötzlich sind alle Taschen geschrumpft. Angeblich wirken die Mini-Versionen unserer geliebten täglichen Begleiter in Koffergröße chic & simple und lassen die Trägerin sophisticated erscheinen (preislich unterscheiden sie sich allerdings kaum von den ausgewachsenen Modellen). Ich bin noch nicht so ganz überzeugt, denn Riesen-Handtaschen haben doch einfach den Vorteil, dass man seinen halben Haushalt mitschleppen kann, folglich bildet man sich gerne ein auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Trotzdem gibt es auch im Mini-Format sehr schöne Modelle. Hier unsere Favoriten:

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Kanye West mit LV-Rucksack

Der Rucksack. Das neue Accessoire. Auch für Männer geeignet. Und Heilpraktiker empfehlen ihn. Heißt dass das Aus für die jahrelang treue Handtasche?

Louis Vuitton Modelle - die würd' ich auch nehmen, aber als Tasche nutzen

Ein paar Pluspunkte hat der Gute wahrhaftig: Unglaublich praktisch, wenn man auf einem Work & Travel Trip in Down Under ist oder tausende Meter einen Berg hockkrakselt. Auch im urbanen Leben bietet der Beutel auf dem Rücken viel Platz für Laptop, Papiere und sonstigen schweren Kram ohne die Silhouette in einen Quasimodo zu verwandeln. Abtanzen auf dem Festival hat durch ihn eine neue Unbeschwertheit hervorgebracht und die wunderschönen Modelle von Louis Vuitton oder Raoul sehen ganz entzückend aus. Warum kann ich mich also noch nicht 100% mit dem neuen Helfer im Alltag anfreunden? Vielleicht liegt es an unserer gemeinsamen Geschichte:

Meinen letzten Rucksack legte ich mit dem Abschluss der 4. Klasse ab. Es war ein Scout, der eckige, mit Karomuster und kleinen Pinguinen. Ich liebte ihn. Als treuer Begleiter half er mir den Holzrechenrahmen, Schreibhefte und das beliebte Stickeralbum zu transportieren. Doch schon damals wurden mir die Nachteile bewusst: Stelle man sich zum Beispiel in einer Reihe an (A wie Albrecht – ich also immer ganz vorne), konnte mit Sicherheit davon ausgehen, dass Maximilian B. ihn öffnete und meinen Müsliriegel klaute. Egal wie schnell ich war, er schaffte es – immer.  Weiterlesen »