St.Tropez an der französischen Riviera: während es heute mit Chartliedern über den dortigen Champagnerverbrauch besungen wird, war es einst in den ’50er Jahren nur ein kleines, verschlafenes Fischerörtchen. Erst eine gewisse Brigitte Bardot machte den Ferienort ihrer Kindheit der Öffentlichkeit zugänglich. Das kleine sonnige Städtchen avancierte in den ’60ern zum Knotenpunkt der Freiheit, brachte charmante Playboys wie Gunter Sachs und Musikgrößen wie Pink Floyd oder John Lennon zusammen und förderte eine Bewegung, die ihrer Zeit immer etwas vorraus war.

Diese elegante und glamouröse Aufbruchstimmung portraitiert Arte nun in der gelungenen Dokumentation“Strände der Sixties“, von der ich hin und weg bin. Fast lässt sie mich wünschen einmal in dieser wundervollen Zeit gelebt zu haben.

Philipp Plein Werbung

Philipp Plein erinnert mich immer nur an eins: Eine wackelige Show bei Germany’s Next Topmodel 2008, bei der man vor allem von der guten Gina Lisa ein wenig zu viel sehen konnte! Sein Stil ist nicht unbedingt meiner – irgendwie zu viel bling bling-Rock – aber eins muss man ihm lassen: in Moskau und Monaco gehen seine Klamotten weg wie warme Semmeln (sagt ja auch was über den Stil der dort Lebenden aus). Als ich Mischa Barton neulich das erste Mal als neues Werbegesicht in der InStyle erspähte, war ich schon verwundert über diese Kooperation. Eigentlich find ich ist sie wirklich eine coole Sau, liebte sie auch in The O.C. oder dem Videoclip von James Blunt. Aber nach dem Aus machte sie eher mit ihrer etwas anstrengenden Anti-Hollywood Einstellung (Absage zur Rolle in Gossip Girl, Umzug nach London), Jojo-Figur und Alkoholexzessen Schlagzeilen. Und auch ihr Stil ist mehr Hippie mit so einigen Fehlgriffen und weniger Neu-Rock-Chic.

Naja, am Wochenende kam sie dann doch wirklich nach St.Tropez zur neuen Shoperöffnung von Plein. Vielleicht gibt ihr ja dieser neue Job die ausreichende Motivation ein bisschen mehr auf sich zu achten… körperlich und modisch!