12_Albert Watson_Naomi Campbell, Palm Springs_California_1989_copyright Albert Watson
Von Kate Moss über Jay-Z hin zu Steve Jobs und Alfred Hitchcock. Albert Watson, hat in den 1970er, 80er und 90er Jahren die ikonischen Portraits unserer Zeit gemacht. Der studierte Grafikdesigner und Film-Direktors ist allerdings alles andere als spezialisiert: Spielend wechselt er zwischen Landschaftsaufnahmen, Stills, Chanel-Kampagnen und Filmpostern.

Das Lebenswerk des mittlerweile 74-jährigen wird diesjährig gleich dreifach geehrt: Cartier verlieh am vergangenen Wochenende Albert Watson im Rahmen des Kunstfestivals St. Moritz Art Masters, die noch bis zum kommenden Wochenende andauert, ihren Lifetime Achievement Award. Der Taschen Verlag wird im November einen Bildband mit 400 ausgewählten Fotografien veröffentlichen. Und in der Zwischenzeit zeigt das Museum de la Permanente in Mailand eine große Retrospektive.

The Random Noise unterhielt sich mit ihm über sein Lebenswerk, die Konsequenzen der Visualisierung unserer heutigen Kommunikation und was einen guten Fotografen ausmacht. Weiterlesen »

Cover: Heaven to Hell

Der kleine, aber sehr, sehr feine Store des TASCHEN Verlags in der Friedrichstraße in Berlin präsentiert neben wunderschönen Bildbänden auch ab zu die passenden Autoren dieser Bücher. Am kommenden Montag, den 28.Februar nun kommt der wohl bekannteste Pop-Fotograph um 18h in den Laden: David LaChapelle himself schaut vorbei, um seinen Fotoband Heaven to Hell mit provokanten Fotos von Michael Jackson, Angelina Jolie und Paris Hilton zu signieren. Weiterlesen »

The Gates im Central Park NYC

Christo und Jeanne-Claude sind wohl das bekannteste Künstlerpaar unserer Zeit. Bereits seit Anfang der 60er Jahre arbeiteten die Beiden an ihren langjährigen Projekten, bei denen sie oft Gebäude oder Naturvorkommnisse wie Flüsse, Inseln oder Bäume einhüllten. The Gates im New Yorker Central Park war eines ihrer letzten großen Projekte. Damals, 2005, platzierten Christo und Jeanne-Claude riesige orangene Vorhänge, die wochenlang den Park in eine Kunstaustellung verwandelten.

Aber das wohl bekannteste Kunsterwerk hier zu Lande ist wohl der Wrapped Reichstag 1995, unsere Sitz der Bundesregierung, für zwei Wochen einfach eingewickelt. Dies ist auch eines der frühsten Erlebnisse aus meiner Kindheit, an die ich mich erinnern kann. Menschenmengen, die das eingepackte Haus bestaunen, bewundern und besingen. Ich war beeindruckt von der Größes dieses „Geschenks“ und noch heute kann ich die Melodie eines Lieds erinnern, das damals eine für mich sehr seltsam aussehende Frau gesungen hat und  ich danach niemals mehr gehört habe.

Zeichnung des Reichstags

Das Buch ist ein Werk über zwei große Künstler, die Dinge aus dem Alltag verpackten um die Gewohnheit zu brechen und Architektur, Natur oder Staturen ganz besonders zu machen.

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