Bryan Adams - Exposed

„Was, Du fotografierst?“ Anfangs sollen die Persönlichkeiten, die man in den rund 150 Porträts im NRW-Forum Düsseldorf als Deutschlandprämiere sieht, eher skeptisch gewesen sein. Aber sie ließen sich anscheinen überzeugen. Der Schauspieler Sir Ben Kingsyley zum Beispiel taucht gleich mehrmals und in immer wieder auf – mit verschiedener Inszenierung.

“Die ersten Fotos habe ich mit einer kleinen Kamera meiner Eltern gemacht“, sagt Bryan Adams über die Anfänge seiner Leidenschaft zur Fotografie. „Die Motive auf meinem ersten Film, Mitte der Siebziger, waren Konzertfotos von den Beach Boys, Parkplatzmauern, meine Freundin im Badezimmer, meine Mutter, mein Klavier, einfach beiläufige Dinge – aber genau diese waren um mich herum.“

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Am Montag Abend hieß es Abschied nehmen. Abschied von zwei Jahren Gegenwartskunst in Mitten von Berlin. Von der Idee, unterschiedlichsten Künstlern unsere Zeit einen Ausstellungsort mit Podiumsdiskussionen und Talks zu bieten. Von abwechslungsreichen Künstlern unserer Zeit. Und von der Montags Bar, die einem den Wochenstart kunstvoll versüßte – kurz um: der Temporären Kunsthalle.

Neben Künstlern wie Phil Collins oder Simon Starling, war mein persönlicher Liebling die Installation von Candice Breitz im November/Dezember 2008. Übers Internet hatte sie Fans von Michael Jackson, Madonna oder John Lennon zusammengetrommelt und mit Ihnen jeweils das Album als Karaoke – Version auf Video aufgenommen. Einzeln konnte keiner der Kandidaten besonders gut singen, aber gemeinsam waren die Songs erkenntbar und sie gab dem Fan-Kult eine Plattform des Ausdrucks.

Zum Abschluss gab es ein kleines Event mit bar, vielen Dankessagungen und toller Musik von Aoki Takamsa, Grischa Lichtenberger und Kangding Rayvor vor der Kulisse des Kunstwerkes von John Bock.
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