Hotel Helvetia

Unser erster Züricher Hoteltipp ist das Boutiquehotel Helvetia. Für moderne Nostalgiker und Liebhaber einer lebensfrohen Langsamkeit ist das Helvetia genau die richtige Bleibe. Moderne, aber gemütliche Zimmer, Kiehl’s Pflegeprodukte und noch echte Zimmerschlüssel erwarten die Gäste ebenso wie eine in Zürich beliebte Bar und Restaurant mit französicher angehauchter Karte und Flair. Weiterlesen »

Wie berichtet erwarb ich bei meinem Ausflug nach Zürich auch einen Vintage-Rucksack. Trotz meiner anfänglichen Bedenken – siehe The Rucksack Issue #1 – ließ ich mir das gute Teil allein aus designtechnischen Gründen nicht entgehen…und um dem Rucksack an sich eine Chance zu geben.

Das Goldstück Rucksack

Soweit so gut. Es hielt nicht lang – meine Bedenken holten mich bereits auf dem Rückweg ein. Verstohlen blicke ich mich im Stadtbus um. Nochmals zu erwähnen, ich bin in der Schweiz, nur noch Singapur und Island gelten im internationalen Ranking als sichereres Land. Aber es geht eben nicht und damit finde ich mich vorerst ab.

Um dem schönen Stück aber einen stilvollen Abgang zu bieten, blieb mir nur übrig es in seine Konkurrenz, eine Handtasche, zu verwandeln. Und so ging’s: Die Schnur am oberen Bund entfernt, zwei kleine Ringe in die vorgefertigten Löcher eingesetzt und die beiden Riemen als Henkel befestigt. Et voilà… geht doch! Wir beide sind seither wieder beste Freunde und tolle Reisekumpanen.

Vorrichtung für die Handtaschenhenkel

..und jetzt ist's ne Tasche!

Innenhof mit dem Cafe "Old Fashion Bar"

Um meine neue Wahlheimat die Schweiz  besser kennen zu lernen, musste ich natürlich auch die größte Stadt Zürich besuchen. Aufgrund des guten Wetters sparte ich mir allerdings erstmal die Museen (wirklich nur erstmal!)  und erkundete hauptsächlich die Bahnhofsstraße. Als eine der größten Einkaufsmeilen Europas, gibt es wirklich alles was das Herz begehrt: Von  Gucci, Prada und Hèrmes über typische schweizer Modelabels wie Bally (Flagshipstore) und Akris bis hin zu Tiffany und einen coolen Applestore – es bleibt kein Wunsch unerfüllt. Zwischendurch immer wieder begrünte kleine Innenhöfe mit ruhigen, süßen Cafés. Auf der Straße dürfen eigentlich keine Autos fahren, aber immer wieder brummen dann doch zwischen den Straßenbahnen die neusten Modelle von Maserati, Ferrari und Co. auf  (mir wurde dann erklärt welche neue Karosse mich da gerade so atemberaubend streift – ein bisschen hab ich was zu diesen Pferdestärken gelernt).

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