Dimitri Panagiotopoulos

Dimitri Panagiotopoulos ist ein Perfektionist. Und ein Workaholic. Vorrangig ist Dimitri Panagiotopoulos aber der Desginer des gleichnamigen Labels Dimitri, das im Jahre 2007 gegründet wurde.

Kurz vor seiner Show, hatten Simone und ich die Möglichkeit, den charmanten Designer für ein Interview und einen kleinen Backstage Report zu treffen und einen Einblick in seine Visionen der Damenmode für den kommenden Winter zu gewinnen.

The Random Noise: Wie geht es dir vor der Show und wie aufgeregt bist du?

Dimitri Panagiotopoulos: Mir geht es gut. Die Aufregung kommt meistens in dem Moment, wo die Models angezogen werden. Am schlimmsten sind jedoch die Tage vorher. Wenig Schlaf, der ständige Gedanke daran, ob alles klappt und alles da ist, viele Nachfragen und und und. Man möchte dann zwar abends abschalten, aber wirklich umzusetzen ist das nicht. Aber ich glaube, da bin ich nicht der einzige dem das so geht.

Wie lange arbeitest du bereits an der Kollektion und wie gehst du mit Kritik um?

Angefangen mit der Winterkollektion habe ich so ungefähr Mitte/Ende September, also vor knapp vier Monate. Kritik ist üblich und sicherlich nehme ich mir das auch zu Herzen und versuche das dann bei der nächsten Kollektion besser umzusetzen. Dennoch muss man berücksichtigen, dass nicht jedem die Kollektion gefallen kann. Kritik ist eben ein Prozess, der einen persönlich dazu antreibt sich weiterzuentwickeln. Aber alles in der Hand zu haben, dass ist sowieso nicht möglich.

Wie aktiv bist du denn selbst noch bei deinen Kollektionen?

Wir sind fünf Leute und deshalb lege ich natürlich auch mal selber Hand an, bügle Falten heraus, nähe Knöpfe an und nehme kleine Schönheitsreparturen vor. Da arbeitet jeder mit. Ich möchte ja schließlich auch sehen, wie die Sachen gemacht werden. Wenn die Mitarbeiter abends nach Hause gehen, dann schaue ich gerne nochmal über einige Stücke. Ich bin ein absoluter Perfektionist, das Kleid muss von innen genauso aussehen wie von außen. Dafür steht DIMITRI.

Abschließende Frage, was können wir denn von der neuen Kollektion erwarten?
Dieses Jahr ist die basic Kaschmir Kollektion neu. In den letzten Kollektionen hat mir das gefehlt, denn schließlich geht es um tragbare Wintermode. Da muss ein Pullover dabei sein, Jacken, einfach ein kompletter Look. Jersey Kleider sind ebenfalls neu, die die Kundinnen ansprechen sollen. Generell ist diese Kollektion auch für ein breiteres Publikum gedacht. Breite Masse klingt vielleicht nicht so schön, aber dass ist es, was ich diese Saison versucht habe umzusetzen. DIMITRI soll noch in vielen weiteren Stores verkauft werden und das soll durch diese Kollektion erreicht werden.
Vielen Dank für das nette Interview und viel Erfolg für die Zukunft wünschen wir.

Backstage bei Dimitri AW 2013/2014

Backstage bei Dimitri AW 2013/2014

Backstage bei Dimitri AW 2013/2014

Backstage bei Dimitri AW 2013/2014

Backstage bei Dimitri AW 2013/2014

Fotos: Simone Galstaun

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