"Sounds Of Black" Herbst/Winter 2015 Kollektion von Augustin Teboul

Wenn mein Bauchgefühl mich nicht trügt, dann wird das Gezeter und Gemecker von Saison zu Saison größer: zu wenig Innovation, keine Veränderung, alles langweilig. Schade eigentlich, denn wenn man bedenkt, dass das Zeitfenster bis die nächste Kollektion fertig gestellt und präsentiert werden soll, noch nicht mal sechs Monate beträgt, dann wirkt die Forderung nach mehr mehr einfach nur utopisch. Worauf ich hinaus will? The Random Noise begleitet Augustin Teboul bereits seit über vier Jahren und bei der gestrigen Show runzelte der ein oder andere Besucher argwöhnisch die Stirn und murmelte so etwas wie „kennen wir doch schon“ und „nichts neues“. Aber ist das denn wirklich so?

Wenn ihr mich fragt: nein! Klar, das Label um Annelie Augustin und Odély Teboul hat auch diese Saison wieder auf ihren Alltime-Favourite zurückgegriffen: Schwarz. Aber ist das wirklich so schlimm? Nö, eigentlich nicht. Denn wenn man wiederkehrende Farben, Stoffe und Schnitte eher als Selbstfindung und somit einen Fortschritt betrachtet, dann kann von Langeweile keine Rede sein.

Die beiden Designerinnen präsentierten ihre Kollektion im Kronprinzenpalais Unter den Linden im Rahmen einer Fotoausstellung bei der unter anderem Iris Berben, Veronika Heilbrunner, Peaches und Jutta von Brunkau portraitiert wurden. Letztere gehörte zu den handverlesenen Models, die vor Ort unterstützend die Kollektion präsentieren durften und überzeugten wie gewohnt mit starkem Make-up und gekonnten Posen. Langeweile und Stillstand? Fehlanzeige! Well done Girls, ihr habt euren Weg gefunden.

"Sounds Of Black" Herbst/Winter 2015 Kollektion von Augustin Teboul

"Sounds Of Black" Herbst/Winter 2015 Kollektion von Augustin Teboul

"Sounds Of Black" Herbst/Winter 2015 Kollektion von Augustin Teboul

"Sounds Of Black" Herbst/Winter 2015 Kollektion von Augustin Teboul

"Sounds Of Black" Herbst/Winter 2015 Kollektion von Augustin Teboul

"Sounds Of Black" Herbst/Winter 2015 Kollektion von Augustin Teboul

Fotos: Simone Galstaun

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