Rebekka Ruetz im Interview

Ganz entspannt und lächelnd stand die Tirolerin Rebekka Ruetz selbst im Raum und betrachtete die Präsentation ihrer Kollektion. Da es nichts Besseres gibt, als mit der Designerin selbst über ihre Kreationen und Inspirationsquellen zu sprechen, bat ich sie mir in einem kleinen Interview mehr zu verraten.

Die helle, liebliche Kollektion war von dem Thema Jungfrau und Muse inspiriert worden. Die zarten Stoffe und warmen Hauttöne in Nude, Rosé bis hin zu einem kräftigen Geld, ließen die Looks auf den Podesten fast himmlisch erstrahlen. Die gekonnte Kombination aus Leder, Seide und Spitze und ihr vielfältiger Umgang mit den Stoffen fiel sofort ins Auge. So rafft sie beispielsweise den festen weißen Stoff mit einem Gummizug, setzt eine Spitzenapplikation auf ein braunes Lederkleid oder faltete das Leder in ein Muster am Bustier. Die Stoffe, so erzählt sie, werden hauptsächlich in Deutschland, Österreich und der Schweiz eingekauft, da sie einen großen Wert auf natürliche und umweltfreundliche Herstellung legt.

Auf meine Frage, warum sie sich für eine Studio Installation entschieden hat, erklärt sie, dass sie etwas Ruhe in die schnelllebige Fashion Week bringen wollte. Die entspannende Musik, der abgedunkelte Raum, die Models wie sanfte Staturen des 18.Jahrhunderte – all das sollte einen aus dem wirren Modetrubel etwas heraus und herunter holen. Das hat sie definitiv geschafft und so konzentrierten sich die Besucher auf die Kleider und die wundervoll gearbeiteten Details.

Rebekka Ruetz SS 2012

Rebekka Ruetz SS 2012

Rebekka Ruetz SS 2012

Rebekka Ruetz SS 2012

Rebekka Ruetz SS 2012

Rebekka Ruetz SS 2012

Rebekka Ruetz SS 2012

Rebekka Ruetz SS 2012

Rebekka Ruetz SS 2012

Rebekka Ruetz SS 2012

Rebekka Ruetz SS 2012