Gucci Timepieces Kollektionen

2012 feiert Gucci Jubiläum und zwar das ihrer Uhrenkollektion, die seit nun 40 Jahren in der Schweiz gefertigt werden. Noch bis vor Kurzem war mir dieser Bereich des italienischen Hauses gar kein so großer Begriff, die Manufaktur, die sich dahinter verbirgt, noch unbekannt. Im Hamburger Hotel The George galt es neulich jedoch die Linie einemal kennen zu lernen und – wie es sich bei Uhren wirklich eignet – genauer unter die Lupe zu nehmen.

Die Geschichte der sogenannten Gucci Timepieces beginnt 1972, als Gucci nach der Expansion ins Accessoires- und Kleidungsgeschäft, als eines der ersten Modehäuser ihre eigenen Uhren vorstellte. Damals arbeitete das italienische Label mit dem Schweizer Uhrenhersteller Severin Montres zusammen und auch heute noch findet sich die Manufaktur in La Chaux-de-Fonds, ein Städtchen, das für die bekannt gute Schweizer Uhrmacherei steht.

Michele Sofisti, CEO von Gucci Timepieces, sagt zur Uhrenlinie von Gucci: „Wir kreieren und produzieren hochwertige Zeitmesser mit dem gleichen Anspruch wie führende Marken der Branche. Der Grund, warum unsere Uhren so typisch für Gucci sind und sich von anderen unterscheiden, ist Frida Giannini. Als Creative Director gelingt ihr die Auswahl und Einbindung von typischen Gucci-Elementen, die unsere Uhren so wiedererkennbar machen. Unseren Erfolg verdanken wir dem Festhalten an einem eigenen Stil sowie der kompromisslosen Verpflichtung zu Qualität und Handwerk.“

Mechanische Uhrwerke, die Fertigung von Goldgehäusen, der „Swiss Made“-Schriftzug bei 6 Uhr und das Gucci-Logo bei 12 Uhr auf den Ziffernblättern – diese Details sind das Resultat der sorgfältigen und detailbewussten Arbeit an den kleinen Meisterwerken. Dieses Handwerk wird mit dem reichhaltigen Design-Repertoire des Hauses kombiniert, Motive aus dem Pferde, Segel- und Motorsport wie das Horsebit-Motiv, der Gucci-Webstreifen oder die Initialen von Guccio Gucci „GG“ werden in Materialien wie Kautschuk, Bambus oder Leder umgesetzt.

Die Tradition des Bambus beispielsweise, hat ihren Ursprung während dem Zweiten Weltkrieg, als Rohstoffknappheit herrschte und ein festes, alternatives Naturmaterial gebraucht wurde. Seitdem ziert es Handtaschen, Schmuck und auch die Uhren. Die sogenannte Bamboo Collection kombiniert echtes Bambus und Edelstahl mit einem schwarzen, braunen oder silbernem gebürsteten Zifferblatt. Das Uhrenrepertoire umfasst unter anderem auch die sehr feminine G-Gucci in rosé- und gelbgoldener PVD-Beschichtung oder die G-Timeless Sport BRB mit Canvas-Webstreifen, mal nicht in den typischen Gucci-Farben, sondern in sommerlichem Rot-Blau ergänzt sie die kleinen London Accessoire Kollektion.

Die I-Gucci hingegen ist in einer Partnerschaft mit der The Recording Academy, den Grammy Awards und der Soong Ching Ling Foundation (SCLF) in China entstanden. Der Erlös geht an junge talentierte Musiker und eine Stiftung, die sich für die Entwicklung und Ausbildung von Kindern einsetzt.

An diesem Nachmittag hab ich also wirklich viel über diese hübschen Uhrenmodelle von Gucci gelernt, die Fotos der schmucken Stücke nun anbei:

Gucci Timepieces: G-Timeless Sport BRB

Gucci Timepieces: G-Timeless Automatic (l.)

Gucci Timepieces: Bamboo Collection

Gucci Timepieces: G-Gucci PVD (unten)

Gucci Timepieces

Gucci Timepieces: I-Gucci Sport

Gucci Timepieces

Gucci Timepieces

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