Hong Kong – das Tor zu China, Handelszentrum in Asien und mehr als 7 Millionen Einwohner, die theoretisch nicht alle gleichzeitig auf die Straßen der Metropole passen würden (so habe ich mal gehört). Die Stadt ist anders, als alle anderen, die ich zuvor kannte und hat mich überwältigt, nicht zuletzt das Klima an sich: die hohe Luftfeuchtigkeit bei kontinuierlichen 30 Grad macht der Kreislauf nicht unbedingt mit. Kein Wunder also, dass man sich von Wolkenkratzer zum nächsten nur in klimatisierten Brücken bewegt. Von den gläsernen Gängen aus blickt man auf volle Straßen, in die großen Schaufenster der europäischen Modehäuser und hoch in die grauen Wipfel des Großstadtdschungels.

Mein kleiner Ausflug auf den Straßen in den Soho Bezirk von Hong Kong endete daher doch im Labyrinth der Häuser und so lerne ich wohl, dass man sich auf die Stadt und ihre völlig neue Struktur ganz anders und unvoreingenommen einlassen sollte. Es gibt keine europäische Piazza mit kleinen Bänken, keine breiten Avenues mit Bäumen. Dafür ist alles und jeder ganz schnell, flink und es gibt von der Krabbe an der Ecke bis zum Hummer im Sternelokal alles, was das Herz begehrt.

Nicht zuletzt das unglaubliche Setting der „Lady Dior As Seen By“ Ausstellung repräsentiert die uneingeschränkten Dimensionen und Möglichkeiten der Stadt par excellence: Vom Zelt aus, das die Form der Lady Dior Handtasche hat, blickt man auf die Skyline der Stadt und die riesigen Tanker im Wasser, die nach Europa aufstechen.

Hong Kong, September 2013

Hong Kong, September 2013

Lady Dior As Seen By Ausstellung – Hong Kong, September 2013

Dior Store – Hong Kong, September 2013

Hong Kong, September 2013

Markt in Hong Kong, September 2013

Markt in Hong Kong, September 2013

Hong Kong, September 2013

Dior Dinner – Hong Kong, September 2013

Hong Kong, September 2013

Fotos: Kiki Albrecht / The Random Noise

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