Am heutigen Sonntag, den 14. April, ist bereits der vorletzte Tag der internationalen italienische Möbelmesse, Salone del Mobile. Wir waren leider nicht für euch vor Ort, haben allerdings von einer Kollaboration am Rande der Messe mitbekommen, die wir besonders schön fanden – ästhetisch sowie inhaltlich. Sogar ein kleines Video darüber haben wir für euch.

Kubismus und Surrealismus – zwei Kunstströme, die die Mode zu Beginn des 20. Jahrhunderts allgemein und die Marke Dior im besonderen immer wieder als Inspiration für Kreationen nutzte. Nehmen wir den Kubismus. Angelehnt an Formensprache und Farben, welche als erstes durch Künstler wie Georges Braque oder Pablo Picasso auf der Leinwand erschienen, entstanden bei Dior Silhouetten, Lagen-Schnitte und Muster, die die zweidimensionale kubistische Perspektive wiedergaben – angefangen bei Christian Dior selbst und später sehr oft auch in den Abendroben von John Galliano. Diese Inspiration sowie weitere Elemente der Dior-DNA griff das Duo hinter Dimore Studio auf, ein Design- und Architekturbüro aus Mailand. Entstanden sind 14 Objekte, welche alle nur für ein Jahr und (sehr nachhaltig!) nur auf Anfrage gefertigt werden. Plexiglas und verschiedene miteinander kombinierte Edelmetalle sowie das typisch-Dior Cannage-Muster  – im Grunde das Muster von Rattan-Stühlen, auf selbigen durften nämlich bei der ersten Fashion Show von Dior 1947 die Presseleute Platz nehmen.

Der Kubismus war Vorbild bei einigen Plexiglas-Objekten, darunter ein Aschenbecher (für Raucher oder „Mad Man“-Veteranen) oder ein Tablett. Ein Schirmständer bekommt den surrealistischen Titel „Ceci n’est pas one vase“ (übersetzt: Dies ist keine Vase – in Anlehnung an das Bild René Magrittes mit dem Titel „La Trahision des Images“ welches den Schriftzug „Dies ist keine Pfeife“ unter dem Abbild einer, zeigt). Unseren Favoriten, die Garderobe, sehr ihr oben. Kommt auf den imaginären Bestellzettel.

 

 

Bilder © SILVIA-RIVOTELLA

Bild Lady Dior via Dior