Backstage bei Blame

Freitag früh, 10 Uhr. Noch 30 Minuten zur Show. Wider erwarten treffen Kiki und ich auf ein vollkommen entspanntes Team Backstage des Studios im Mercedes Benz Fashion Week Zelt. Sarah Büren und Sonja Hodzode, das Designer-Duo des Labels, gibt  noch ein letztes Briefing an die Models und erklären, wie sich die Models bewegen sollen.

Währenddessen ist im Backstage-Bereich alles bereit: Auf den Kleiderstangen sind die Outfits der Models aufgehangen, davor eine Setcard mit Fotos der Outfits, welche an den Designern selbst  abfotografiert wurden. Alles hat seine Ordnung.

Noch 10 Minuten bis zur Show. Sonja und Sarah haben noch genügend Zeit, um uns von der Kollektion und der erstmaligen Teilnahme im Zelt zu erzählen.

The Random Noise: Vor einem Jahr lernten wir uns im Projektgallerie Showroom kennen. Nun präsentiert ihr hier. Herzlichen Glückwunsch!
Sonja: Danke! Für den Platz im Studio haben wir uns bei der Nationalförderung beworben. Pro Saison haben die immer vier Slots zur Verfügung. Da haben wir unsere Bewerbung hingeschickt und eigentlich gar nicht damit gerechnet, aber glücklicherweise haben wir einen der Slots gewonnen!

Im Studio hat man immer so schön Zeit, eine Kollektion zu erleben, sich mit ihr auseinanderzusetzen
Sarah: Die Stimmung ist entspannter, auf jeden Fall. Das Konzept des Studios ist einmalig für die Berlin Fashion Week und passt auch gut zu unserer Kollektion. Wir legen sehr viel Wert auf kleine Details und so kann man sich zum Beispiel kleinere Details auch man von nahmen ansehen.

…Wie zum Beispiel die Leder-Bubi-Krägen? Sind die auch von Euch?
Sarah: Ja, das ist Lasercut. Die Kombination von ungewöhnlichen Stoffen und Farben ist unser Aushängeschild.

Erzählt uns doch mal etwas über die Kollektion Fall/Winter 2012…
Sonja: Das Thema der Kollektion ist Neon Sparkled Lights. Wir haben uns hauptsächlich von einem Stoff inspirieren lassen – ein beigefarbener Seidenjacquard mit so neongelben Pünktchen (Anm.: der Stoff sieht aus wie meliert). Wir fanden das Gelb so toll und beschlossen, diese Farbe als Hauptelement der Kollektion zu nutzen.
Sarah: Das Neongelb findet sich in als Teil eines Kleidungsstücks wieder oder ist ganz dominant, wie etwa bei dem neonfarbenen Schal oder dem Pulli.

Was habt ihr Euch für 2012 vorgenommen?
Sarah: Oh…wo sollen wir denn da anfangen? (beide lachen). Wir würden gerne nach Düsseldorf oder nach München zur Order. Gerne würden wir auch in paris in einem Shpwroom zeigen. Seit November haben wir auch eine Presseagentur, die sehr gute Arbeit leistet. Wir erhoffen uns mehr Aufmerksamkeit…
Sonja: …und Shops, die uns aufnehmen (grinst).

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