Berlin Festival 2010 - ROBYN

Freitag Abend. Kurz vor 21h. Ich stehe vor einer endlos langen Schlange von Musikfans, die alle zum Berlin Festival 2010 wollen. Mit ein bisschen Glück geht es aber dann doch ganz schnell. Jetzt muss ich nur noch zum Hangar 4. Um sie zu sehen. Sie. Robyn. Meine absolute Lieblingskünstlerin. Mit ihrer tanzbaren electro-pop Musik trifft die Skandinavierin einfach genau meinen Geschmack. Ein Glück komme ich noch rechtzeitig um den Anfang auf Video aufzunehmen. Und dann geht es schon voll los. Ihre Bandmitglieder hat sie in weiße Anzüge verpackt, einen zweiten Schlagzeuger zur Verstärkung dazu geholt und zwei überdimensionale Windräder sorgen für die richtige Luftzufuhr. Diese konnte sie nämlich ziemlich gut gebrauchen, denn während der einstündigen Show tanzte Miss Robyn wie die Mädels im Eric Price Video Call on my, ein Fitnessvideo der 80ger ist nix dagegen. Zum Auftakt legte sie gleich mal mit Fembots los, spielte Hits wie Cobrastyle, Dancing on my own oder Don’t fucking tell me what to do. Dass sie eine Banane als Snack zwischendurch mal schnell verputzte, fand ich sehr sympatisch.Was die Show aber besonders gelungen machte, war ihre einzigartige klare Stimme, die live wirklich noch besser ist als auf der Platte, kein Ton war falsch, kein hecheln trotz Tanzsport war zu hören.

Auch wenn die Frau fabelhaft ist, habe ich einen kleinen Kritikpunkt. Das Outfit. Die grüne Bomberjacke auf dem der Fernsehturm zu sehen war, sollte zwar ein nettes Zeichen an Berlin ein, die weißen Plattoschuhe a la Loveparade aus den 90ern dazu machten aber den schrecklichen Look komplett. Gut, die grau-weiße Leggins war für sportliche Aktivitäten passend, genauso wie der schwarze Halbbody.

Aber so ist ist sie eben, unsere Robyn: Einfach einzigartig!

Berlin Festival 2010 - ROBYN

Berlin Festival 2010 - ROBYN