Laureus Award 2012: Kurzes Interview mit Axel Schulz

Beim Besuch des Projekts “Fight for Change” der Laureus Sport for Good Foundation waren auch unzählige deutsche Sportler und Botschafter mit dabei,darunter auch der ehemalige Boxer Axel Schulz. Während einer kurzen Verschnaufpause nach seinem Training mit einer Gruppe Jungs, schnappte ich ihn mir um über seiner Arbeit für die Stiftung zu reden.

The Random Noise: Axel, was waren die Gründe dafür Laureus Pate zu werden?

Axel Schulz: Das Entscheidende für mich persönlich war die direkte Arbeit mit den Kindern, die einfach unkompliziert, toll und offen auf einen zugehen, egal wie man geboxt hat oder welche Leistung man gebracht hat. Und klar, als Vater selbst mag ich es einfach mich mit Kindern zu beschäftigen und ihnen in ihrer Entwicklung zu helfen. Bei der Laureus  Foundation tätig zu werden ist für mich eine Ehre, mit so vielen Sport-Legenden zusammen für eine Idee zu stehen, finde ich großartig.

Welches Projekt liegt dir persönlich besonders am Herzen?

Ja, Kick for more, ein Fußballprojekt mit Kindern in Baden-Württemberg. Es ist eine selbstorganisierte Straßenfußball-Liga, die sich trifft und Spiele austrägt und dabei den Mitgliedern Werte wie Verantwortung und Zuverlässigkeit auf eine spielerische Weise beibringt. Ich schaue regelmäßig vorbei, rede und spiele mit den Kids und es ist schön eine stetige positive Entwicklung zu sehen!

Welche Botschaft gibst du den Kindern weiter?

Auch wenn es manchmal Niederlagen gibt, sollte man im Hinterkopf behalten, dass es sich um sportliche Niederlagen handelt und man immer weitermachen sollte, da der Sport ja auch Spaß bringt. Wir wollen in den Projekten ja keine Leistungssportler antrainieren, sondern Kinder von den Straßen holen und sie fördern. Ob es beim Training ist oder wo auch immer, es wird im Leben immer mal Niederlagen geben und es geht auch darum zu lernen mit diesen umzugehen – im Sport und auch im Alltag!

Laureus Award 2012: Interview mit Axel Schulz

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